Kurzeinweisung: „Wie man in den Wald scheißt“

Manche nennen es Biologie, Markus nennt es eine strategische Operation. Wenn er zur Tat schreitet, dann mit vollem Körpereinsatz und einer Prise pädagogischem Ernst. Heute auf dem Lehrplan: Die Kunst des Spatengangs.

„Männer“, erklärt Markus, während er das leuchtend orangefarbene Päckchen wie eine olympische Fackel in die Höhe reckt, „das hier ist euer wichtigstes Backup. Wasserfest verpacktes Klopapier! Der Unterschied zwischen einem Profi und... nun ja, jemandem mit einer sehr schlechten Woche.“

Um die optimale „Meister-Hocke“ zu demonstrieren, geht Markus so tief in die Knie, dass jeder Yoga-Lehrer vor Neid erblassen würde. Die Gruppe beobachtet das Spektakel mit einer Mischung aus tiefer Ehrfurcht und dem verzweifelten Versuch, nicht laut loszulachen. Sogar die Gitarre verstummt für diesen Moment der Andacht – diese Lektion braucht keinen Soundtrack.

Die Moral von der Geschicht’: Bei uns lernt man nicht nur, wie man überlebt, sondern auch, wie man dabei eine verdammt gute Figur macht. Denn echte Leitung bedeutet, sich für kein Thema zu schade zu sein – und sei es das tiefgründigste Loch im Wald.

Auch für die kleinen Momente heißt es, eine große Lösung parat zu haben.